Gemeinde Schlierbach
Schlierbach liegt eingebettet in die sanften Hügel des oberösterreichischen Kremstals – ein Ort, der Tradition und Gegenwart selbstverständlich verbindet. Prägend erhebt sich das Stift Schlierbach mit seiner barocken Stiftskirche und dem weithin bekannten Schlierbacher Käse, das Handwerk, der Genuss und die Geschichte vereint.
Als lebenswerte Wohngemeinde mit moderner Infrastruktur, guter Verkehrsanbindung und einem aktiven Vereinsleben bietet Schlierbach Raum für Begegnung und Entwicklung. Bildungs‑, Freizeit‑ und Kulturangebote schaffen ein Umfeld, in dem Gemeinschaft spürbar gelebt wird.
Gleichzeitig ist der Ort ein geschätztes Ausflugsziel im 360° Alpenland: Spaziergänge durch die hügelige Landschaft, regionale Spezialitäten aus der Stiftskäserei und kulturelle Veranstaltungen verbinden Naturerlebnis mit gelebter Tradition. Schlierbach steht für ein Miteinander, das gewachsen ist – und offen bleibt für Neues.
Schlierbach im oberösterreichischen Kremstal ist eine historisch gewachsene Gemeinde, deren Entwicklung eng mit dem gleichnamigen Stift und der Lage im oberen Kremstal verbunden ist schlierbach.de. Heute gehört Schlierbach zum Bezirk Kirchdorf an der Krems und ist vor allem durch das Zisterzienserstift mit seinem barocken Kirchenraum und der Schaukäserei bekannt.
Die Besiedlung des Kremstals reicht weit zurück. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit war das Gebiet Lebensraum verschiedener Kulturen; im Frühmittelalter setzte die bairisch‑fränkische Besiedlung ein schlierbach.de. Erstmals urkundlich erwähnt wird Schlierbach im Jahr 927. Zu dieser Zeit stand das Gebiet im Einflussbereich des Herzogtums Bayern und der Salzburger Kirche. Damit war der Ort schon im Hochmittelalter als Siedlung und kirchlicher Mittelpunkt etabliert.
Entscheidend für die weitere Entwicklung war das Kloster. Aus einem mittelalterlichen Frauenkloster entstand nach bewegten Jahrhunderten das heutige Zisterzienserstift Schlierbach. Nach Zerstörungen in den Türken- und Religionskriegen wurde das Kloster im 17. Jahrhundert neu belebt und in der Barockzeit weitgehend neu errichtet. Die Stiftskirche zählt zu den kunstvollsten barocken Kirchenräumen Österreichs und prägt bis heute das Ortsbild. Über Jahrhunderte bestimmte die klösterliche Grundherrschaft das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben – Landwirtschaft, Handwerk und Bildung standen in enger Verbindung mit dem Stift schlierbach.
Im 19. und 20. Jahrhundert wandelte sich Schlierbach schrittweise von einer klösterlich geprägten Herrschafts- und Pfarrsiedlung zu einer modernen Landgemeinde. Verbesserte Verkehrsverbindungen im Kremstal stärkten die Anbindung, zugleich blieb die bäuerliche Struktur mit ihren Ortschaften und Höfen erhalten schlierbach.de. Die Zeit des Nationalsozialismus hinterließ auch hier Spuren; ein unbekanntes Opfer der Todesmärsche des Jahres 1945 ist am Ortsfriedhof dokumentiert.
Nach 1945 entwickelte sich Schlierbach weiter zu einem geistlichen, kulturellen und touristischen Zentrum. Besonders die Stiftskäserei – als erste Schaukäserei Österreichs – machte den Ort überregional bekannt. Heute verbindet die Gemeinde ihre klösterliche Tradition mit moderner Infrastruktur und lebendiger Gemeinschaft. Schlierbach steht damit beispielhaft für eine oberösterreichische Klostergemeinde, in der Geschichte, Glaube und regionales Selbstverständnis bis in die Gegenwart fortwirken.
Barock und Begegnung. Geschichte und Gegenwart. Das Stift Schlierbach mit seiner barocken Kirche ist das kulturelle Zentrum der Gemeinde. Führungen durch Kirche, Stiftsräume und Glasmanufaktur geben Einblick in lebendige Klosterkultur. Alles liegt nah beieinander – ideal für einen Tagesausflug im Alpenland.
Ja. Der Schlierbacher Käse ist ein Fixpunkt für Genießer:innen in Oberösterreich. Hier entsteht Schlierbacher Bio-Käse aus regionaler Milch – mit Information über die Produktion und Möglichkeit zur Verkostung. Kulinarik und Handwerk zeigen sich hier authentisch und nahbar. Verkostung und Verkauf ist im Panorama Café & Lounge Stift Schlierbach möglich.
Der Kremstalradweg R10 verläuft durch Schlierbach und verbindet das Alpenvorland mit dem Steyrtal. Genussradler:innen wie E‑Biker:innen schätzen die sanfte Topografie. Kurze Wege führen von hier weiter Richtung Nationalpark Kalkalpen oder in die Städte Kirchdorf und Steyr.
Sanfte Wanderwege starten direkt im Ort – etwa der Rundweg „Bauer in Reith“ oder Etappen des Benedikt-Pilgerrundwegs Kremstal. Wer weitergehen möchte, erreicht von Schlierbach aus das Steyrtal oder den Nationalpark Kalkalpen. Wandern im 360° Alpenland bedeutet hier: Landschaft lesen lernen. Übersicht aller Wanderwege in Schlierbach
Die Verbindung aus Stiftskäserei, regionalen Produzenten und ländlicher Landwirtschaft prägt die Genusskultur. Schlierbach steht im 360° Alpenland für ehrliche Kulinarik – getragen von Herkunft und Handwerk.
Übersicht von lokalen Produzenten & Gastronomie