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Blick über die Wälder und Berge des Nationalpark Kalkalpen.
Blick über die Wälder und Berge des Nationalpark Kalkalpen.

Nationalpark Kalkalpen

Österreichs Waldnationalpark

© Foto Nationalparks Austria/Stefan Leitner Blick über die Wälder und Berge des Nationalpark Kalkalpen.

Nationalpark Kalkalpen

Wildnis spüren. Vielfalt erleben.

Im Nationalpark Kalkalpen im 360° Alpenland schützt Oberösterreich eines der größten Waldgebiete der Alpen. Das UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder erzählt von Jahrhunderten unberührter Natur. Beim Wandern zwischen Schluchten, Almen und Gipfeln wird spürbar, wie nah Ursprünglichkeit und Weite hier beieinanderliegen.

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Der Nationalpark Kalkalpen bewahrt Österreichs größte zusammenhängende Waldwildnis. Im Reichraminger Hintergebirge und im Sengsengebirge darf sich Natur auf rund 16.000 Hektar frei entfalten. Mehr als 10.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten finden hier Lebensraum. Seit der Gründung wurden Eingriffe beendet und Wälder sich selbst überlassen – auf dem Weg zurück zum Urwald, in einem Prozess, der Generationen überdauert.

© Franz Sieghartsleitner Ursprünglicher Buchenwald im Nationalpark Kalkalpen

UNESCO-Welterbe Buchenwälder

Alte Bäume. Leise Wege. Waldzeit. Weitblick.

Im Nationalpark Kalkalpen im 360° Alpenland schützt Oberösterreich das wertvolle UNESCO-Welterbe Buchenwälder. Zwischen Bergwelt und stillen Tälern wird beim Wandern spürbar, wie sich Natur über Generationen entfalten darf – kraftvoll, achtsam und echt.

UNESCO Weltnaturerbe

Unter Europas ältester Buche: Das ist Wandern durch ein halbes Jahrtausend altes Naturreich.

Book a Ranger

Gemeinsam unterwegs

Mit Nationalpark Rangern das größte Waldschutzgebiet Österreichs erkunden. Sie teilen Wissen zu Wildtieren, Pflanzen und Waldwildnis – bis zum UNESCO-Welterbe Buchenwälder – und führen zu besonderen Plätzen im Grünen.

Book a Ranger

Geführte Ranger Touren

im Fixprogramm

Von Mai bis Oktober, jeden Dienstag und Samstag, führen Ranger durch den Nationalpark Kalkalpen im 360° Alpenland – zu festen Terminen, mitten in Oberösterreich.          

Zum Programm
Ein Nationalpark Ranger erklärt den Kindern die besonderheiten der verschiedenen Bäume.
© Foto Pyhrn - Priel Tourismus GmbH/Markus Kohlmayr Eine Nationalpark Kalkalpen Rangertour in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Deine Bucketlist
12 unvergessliche Erlebnisse im Nationalpark
© AusblickamSebaldusweg_Oberoesterreich Tourismus GmbH_Stefan Mayerhofer.jpg
2019-06_KA_M20_CAMP_AUGENBINDE_0063_kl
Wildniscamp
Waldnächte. Feuerlicht.
© Copyright: Nationalpark Kalkalpen/Sonja Schäfer
Ein junger Mann mit Rucksack wandert durch den Schnee, hinter ihm sieht man einen felsigen Berg und schneebedeckte Bäume.
Winter im Nationalpark Kalkalpen
wo der Wald leise wird
© Foto F. Sieghartsleitner Winterwandern auf den Trämpl

Mehrtagestouren & Weitwanderwege

durch den Nationalpark Kalkalpen

Luchs Trail - Durch Österreichs wilde Mitte
Luchs Trail
Auf 250 km verbindet der Wanderweg zwei Nationalparks und ein Wildnisgebiet.
© Copyright: ARGE Luchs Trail/Max Mauthner
Eine Gruppe wandert einen Weg entlang.
Kalkalpenweg
150 km Weitwanderweg zu den schönsten Plätzen in und um den Nationalpark Kalkalpen.
© Nationalpark Kalkalpen

Wandern im Nationalpark Kalkalpen

Waldweite und Gipfelblick.

Im 360° Alpenland führen dich stille Steige durch das Waldmeer des Nationalpark Kalkalpen – vorbei an klaren Quellen, urigen Almen und weiten Blicken über Oberösterreichs Berge.

Finde deinen Weg und entdecke hier alle Wanderungen im 360° Alpenland.

Radfahren im Nationalpark Kalkalpen

Im 360° Alpenland führen dich markierte Routen durch das Waldmeer des Nationalpark Kalkalpen – entlang wilder Bäche, durch alte Buchenwälder und hinauf zu Almen mit Blick auf Oberösterreichs Berge.

Finde deinen Rhythmus und entdecke hier alle Radtouren im 360° Alpenland.

Radfahren im Nationalpark Kalkalpen ist vom 15. April bis 31. Oktober, täglich 2 Stunden nach Sonnenaufgang bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang, und ausschließlich auf markierten Routen erlaubt.

Ein rustikales Holzhaus in einer sanften Hügellandschaft. Grüne Wiesen und Bäume umgeben das Gebäude.
Anlaufalm
Köstliche Schmankerl im Herzen des Reichraminger Hintergebirges.
© Copyright: Oberösterreich Tourismus GmbH/Andreas Gruhle
Blumauer Alm
Blumaueralm
Sie liegt idyllisch im Bodinggraben unter den Nordabstürzen des Sengsengebirges.
© Copyright: TV Nationalpark Region Ennstal
Ein rustikales Holzhaus umgeben von grüner Natur. Vor dem Haus stehen Tische mit Sonnenschirmen und Fahrräder warten auf die Gäste.
Klaushütte
Urige Holzkechthütte, die 1758 erbaut wurde.
© Copyright: TVB Steyr und die Nationalpark Region
Foto: Alpenland Tourismus GmbH/ Sandra Kraushofer | Wandern zur Bärenriedlau in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.
Bärenriedlau
Jagdhütte der Adeligen besichtigen
© Copyright: Alpenland Tourismus GmbH / Sandra Kraushofer
Eine gemütliche Hütte in der Natur mit einer schönen Wiese und Bäumen im Hintergrund. Einige Gäste sitzen an Tischen im Freien und genießen die Aussicht.
Ebenforstalm
Am Fuße von Trämpl und Alpstein
© Copyright: Nationalpark Kalkalpen/Gerald Egelseer
Eine rustikale Blockhütte umgeben von grünen Wiesen und Bergen. Die Sonne scheint und es ist ein klarer blauer Himmel.
Schaumbergalm
Zwischen dem Größtenberg und Trämpl.
© Copyright: Schaumbergalm
Eine gemütliche Berghütte mit einer Gruppe von Radfahrern. Viele Fahrräder sind auf einer Wiese abgestellt, während die Gäste im Freien sitzen.
Blahbergalm
Die bewirtschaftete Alm liegt auf 1.040 m im Reichraminger Hintergebirge.
© Copyright: Sandra Kraushofer
Eine malerische Landschaft mit grünen Wiesen, umgeben von Bergen. Im Vordergrund stehen ein traditionelles Haus und eine kleine Kapelle.
Jagahäusl
Das Jägerhaus im Bodinggraben in Molln ist ein Ausgangspunkt für viele Touren.
© Copyright: Nationalpark Kalkalpen
Eine malerische alpine Landschaft mit zwei charmanten Hütten. Umgeben von grünen Wiesen und hohen Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.
Wildniscamp
im Nationalpark Kalkalpen
© Urheber: Nationalpark Kalkalpen/Gerald Egelseer Copyright: Nationalpark Kalkalpen/Gerald Egelseer

Nationalpark Kalkalpen Besucherzentren

Häufig gestellte Fragen

über den Nationalpark Kalkalpen

Ein Nationalpark ist ein großräumiges Schutzgebiet, in dem sich Natur ohne menschliche Nutzung entwickeln darf. Schutz, Forschung, Bildung und Naturerlebnis stehen im Mittelpunkt.

Der Nationalpark Kalkalpen umfasst rund 21.000 Hektar, davon etwa 89 % Naturzone und 11 % Bewahrungszone. In der Naturzone darf sich die Waldwildnis ohne Nutzung entwickeln – Schritt für Schritt zurück zu natürlichen Prozessen.

Als großräumiges Schutzgebiet bewahrt der Nationalpark Kalkalpen wertvolle Lebensräume, schafft Grundlagen für Forschung und Umweltbildung und macht Natur auf markierten Wegen achtsam erlebbar. Schutz, Wissen und verantwortungsvolles Naturerlebnis gehen hier Hand in Hand.

Die alten Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen sind Teil des UNESCO‑Weltnaturerbes. Sie stehen für eine natürliche Waldentwicklung, die über Jahrhunderte ohne forstliche Nutzung ablaufen darf.

Gemeinsam mit dem Wildnisgebiet Dürrenstein‑Lassingtal in Niederösterreich bilden sie in Österreich bedeutende Rückzugsräume für ursprüngliche Buchenwälder. Beide Schutzgebiete zeigen, wie sich Waldwildnis in Mitteleuropa wieder entfalten kann – mit hoher Biodiversität, seltenen Arten und natürlichen Prozessen, die vom Keimling bis zum Zerfall reichen.

Im Nationalpark Kalkalpen wurden über 10.000 Arten nachgewiesen. Zwischen alten Buchen und klaren Bächen finden Luchs, Steinadler und Schwarzstorch wieder Lebensraum.

55 Säugetierarten – darunter 17 Fledermausarten – sind hier heimisch. 80 Brutvogelarten, wie Weißrückenspecht, Raufußkauz und Zwergschnäpper, zeigen, wie wertvoll naturnahe Wälder sind. Dazu kommen 1.560 Schmetterlingsarten sowie 41 Urwald‑Reliktkäfer wie Alpenbock und Großer Flachkäfer.

Besonders ist auch das Sengsengebirge: Dort lebt eine weltweit einzigartige Höhlenlaufkäferart – ein stiller Beweis für die Ursprünglichkeit des Nationalpark Kalkalpen

Ja, der Luchs lebt wieder im Nationalpark Kalkalpen. Das großflächige Waldgebiet bietet ihm Rückzugsräume, Beutetiere und ausreichend Ruhe

Der Luchs lebt im Nationalpark Kalkalpen, zeigt sich jedoch nur selten. Als scheues Wildtier meidet er den Menschen und bewegt sich meist in der Dämmerung durch die weiten Wälder.

Wer mehr über seine Spuren, Lebensräume und Rückzugsorte erfahren möchte, ist bei einer geführten Ranger Tour gut aufgehoben. Mit „Book a Ranger“ erhält man Einblick in die Welt dieses heimlichen Waldbewohners – achtsam, respektvoll und mit dem nötigen Abstand zur Natur.

Ja, im Nationalpark Kalkalpen ist Biwakieren an ausgewiesenen Plätzen möglich. Nach vorheriger Anmeldung kannst du am Biwakplatz Weißwasser oder am Biwakplatz Steyrsteg nächtigen.

Das Nächtigen unter dem Sternenzelt wird hier zu einem besonderen Naturmoment. Alle Infos zur Anmeldung und zu den Regeln findest du unter: https://www.kalkalpen.at/biwakieren-im-nationalpark

Hunde sind erlaubt, müssen jedoch an der Leine geführt werden.

Ja, es gibt familienfreundliche Wege, Themenpfade und Rangerprogramme, die Natur verständlich und spannend erklären.

Die beste Besuchszeit für den Nationalpark Kalkalpen reicht vom Frühling bis in den späten Herbst. Wenn die Buchen austreiben, Bäche anschwellen und die Wege frei sind, zeigt sich der Nationalpark besonders lebendig. Im Sommer spenden die Wälder angenehme Kühle, der Herbst bringt klare Sicht und ruhige Pfade.

Der Nationalpark selbst ist ganzjährig frei zugänglich – bitte bleib auf markierten Wegen. Radfahren ist von 1. April bis 31. Oktober auf freigegebenen Routen erlaubt.

Ja, Wandern ist im Nationalpark Kalkalpen ganzjährig auf markierten Wegen möglich. Radfahren ist von 1. April bis 31. Oktober auf freigegebenen Routen erlaubt.

Dich erwarten zahlreiche Wander- und Radwege – von gemütlichen Talstrecken bis zu anspruchsvolleren Bergtouren. Unterwegs laden bewirtschaftete Hütten zur Rast ein: mit regionalen Schmankerln, frischem Almkäse und herzhaften Jausen. So verbinden sich Bewegung, Natur und Genuss auf besonders stimmige Weise im Herzen Oberösterreichs.

Im Nationalpark Kalkalpen sind bisher 927 Pflanzenarten nachgewiesen, viele davon gelten als besonders schützenswert und stehen auf der Roten Liste. Auffallend ist die Vielfalt an 42 wildwachsenden Orchideenarten, darunter der Gelbe Frauenschuh. Auch Clusius‑Primel, Schmalblatt‑Waldvöglein und Türkenbundlilie finden hier geeignete Lebensräume – eingebettet in die ursprüngliche Waldwildnis Oberösterreichs.

Der Nationalpark Kalkalpen schützt die größte Waldwildnis Österreichs und das größte Buchenwaldschutzgebiet der Alpen. Rund 30 Waldgesellschaften und urwaldnahe Flächen zeigen natürliche Entwicklung. Hier steht auch die älteste Buche im Alpenraum mit rund 550 Jahren. Über 800 Quellen speisen zudem das längste natürliche Bachsystem der nördlichen Kalkalpen – ein weit verzweigtes Netz aus klarem Wasser und lebendigen Lebensräumen.

Der Nationalpark Kalkalpen ist gut erreichbar – ob mit dem Auto, der Bahn oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Über die Pyhrn Autobahn (A9) gelangst du bequem in die Täler rund um den Nationalpark Kalkalpen, etwa nach Reichraming, Großraming, Molln oder Windischgarsten.

Mit der Bahn reist du bis zu Bahnhöfen wie Kirchdorf an der Krems oder Reichraming, von dort bringen dich Busse weiter in Richtung Nationalpark. Wer achtsam unterwegs sein möchte, kombiniert Zug, Bus, Rad – und startet entspannt in die Waldwildnis Oberösterreichs.