Im Nationalpark Kalkalpen im 360° Alpenland schützt Oberösterreich eines der größten Waldgebiete der Alpen. Das UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder erzählt von Jahrhunderten unberührter Natur. Beim Wandern zwischen Schluchten, Almen und Gipfeln wird spürbar, wie nah Ursprünglichkeit und Weite hier beieinanderliegen.
Der Nationalpark Kalkalpen bewahrt Österreichs größte zusammenhängende Waldwildnis. Im Reichraminger Hintergebirge und im Sengsengebirge darf sich Natur auf rund 16.000 Hektar frei entfalten. Mehr als 10.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten finden hier Lebensraum. Seit der Gründung wurden Eingriffe beendet und Wälder sich selbst überlassen – auf dem Weg zurück zum Urwald, in einem Prozess, der Generationen überdauert.
Im Nationalpark Kalkalpen im 360° Alpenland schützt Oberösterreich das wertvolle UNESCO-Welterbe Buchenwälder. Zwischen Bergwelt und stillen Tälern wird beim Wandern spürbar, wie sich Natur über Generationen entfalten darf – kraftvoll, achtsam und echt.
Mit Nationalpark Rangern das größte Waldschutzgebiet Österreichs erkunden. Sie teilen Wissen zu Wildtieren, Pflanzen und Waldwildnis – bis zum UNESCO-Welterbe Buchenwälder – und führen zu besonderen Plätzen im Grünen.
Von Mai bis Oktober, jeden Dienstag und Samstag, führen Ranger durch den Nationalpark Kalkalpen im 360° Alpenland – zu festen Terminen, mitten in Oberösterreich.
Im 360° Alpenland führen dich stille Steige durch das Waldmeer des Nationalpark Kalkalpen – vorbei an klaren Quellen, urigen Almen und weiten Blicken über Oberösterreichs Berge.
Finde deinen Weg und entdecke hier alle Wanderungen im 360° Alpenland.
Im 360° Alpenland führen dich markierte Routen durch das Waldmeer des Nationalpark Kalkalpen – entlang wilder Bäche, durch alte Buchenwälder und hinauf zu Almen mit Blick auf Oberösterreichs Berge.
Finde deinen Rhythmus und entdecke hier alle Radtouren im 360° Alpenland.
Radfahren im Nationalpark Kalkalpen ist vom 15. April bis 31. Oktober, täglich 2 Stunden nach Sonnenaufgang bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang, und ausschließlich auf markierten Routen erlaubt.
Ein Nationalpark ist ein großräumiges Schutzgebiet, in dem sich Natur ohne menschliche Nutzung entwickeln darf. Schutz, Forschung, Bildung und Naturerlebnis stehen im Mittelpunkt.
Der Nationalpark Kalkalpen umfasst rund 21.000 Hektar, davon etwa 89 % Naturzone und 11 % Bewahrungszone. In der Naturzone darf sich die Waldwildnis ohne Nutzung entwickeln – Schritt für Schritt zurück zu natürlichen Prozessen.
Als großräumiges Schutzgebiet bewahrt der Nationalpark Kalkalpen wertvolle Lebensräume, schafft Grundlagen für Forschung und Umweltbildung und macht Natur auf markierten Wegen achtsam erlebbar. Schutz, Wissen und verantwortungsvolles Naturerlebnis gehen hier Hand in Hand.
Die alten Buchenwälder im Nationalpark Kalkalpen sind Teil des UNESCO‑Weltnaturerbes. Sie stehen für eine natürliche Waldentwicklung, die über Jahrhunderte ohne forstliche Nutzung ablaufen darf.
Gemeinsam mit dem Wildnisgebiet Dürrenstein‑Lassingtal in Niederösterreich bilden sie in Österreich bedeutende Rückzugsräume für ursprüngliche Buchenwälder. Beide Schutzgebiete zeigen, wie sich Waldwildnis in Mitteleuropa wieder entfalten kann – mit hoher Biodiversität, seltenen Arten und natürlichen Prozessen, die vom Keimling bis zum Zerfall reichen.
Im Nationalpark Kalkalpen wurden über 10.000 Arten nachgewiesen. Zwischen alten Buchen und klaren Bächen finden Luchs, Steinadler und Schwarzstorch wieder Lebensraum.
55 Säugetierarten – darunter 17 Fledermausarten – sind hier heimisch. 80 Brutvogelarten, wie Weißrückenspecht, Raufußkauz und Zwergschnäpper, zeigen, wie wertvoll naturnahe Wälder sind. Dazu kommen 1.560 Schmetterlingsarten sowie 41 Urwald‑Reliktkäfer wie Alpenbock und Großer Flachkäfer.
Besonders ist auch das Sengsengebirge: Dort lebt eine weltweit einzigartige Höhlenlaufkäferart – ein stiller Beweis für die Ursprünglichkeit des Nationalpark Kalkalpen
Ja, der Luchs lebt wieder im Nationalpark Kalkalpen. Das großflächige Waldgebiet bietet ihm Rückzugsräume, Beutetiere und ausreichend Ruhe
Der Luchs lebt im Nationalpark Kalkalpen, zeigt sich jedoch nur selten. Als scheues Wildtier meidet er den Menschen und bewegt sich meist in der Dämmerung durch die weiten Wälder.
Wer mehr über seine Spuren, Lebensräume und Rückzugsorte erfahren möchte, ist bei einer geführten Ranger Tour gut aufgehoben. Mit „Book a Ranger“ erhält man Einblick in die Welt dieses heimlichen Waldbewohners – achtsam, respektvoll und mit dem nötigen Abstand zur Natur.
Ja, im Nationalpark Kalkalpen ist Biwakieren an ausgewiesenen Plätzen möglich. Nach vorheriger Anmeldung kannst du am Biwakplatz Weißwasser oder am Biwakplatz Steyrsteg nächtigen.
Das Nächtigen unter dem Sternenzelt wird hier zu einem besonderen Naturmoment. Alle Infos zur Anmeldung und zu den Regeln findest du unter: https://www.kalkalpen.at/biwakieren-im-nationalpark
Hunde sind erlaubt, müssen jedoch an der Leine geführt werden.
Ja, es gibt familienfreundliche Wege, Themenpfade und Rangerprogramme, die Natur verständlich und spannend erklären.
Die beste Besuchszeit für den Nationalpark Kalkalpen reicht vom Frühling bis in den späten Herbst. Wenn die Buchen austreiben, Bäche anschwellen und die Wege frei sind, zeigt sich der Nationalpark besonders lebendig. Im Sommer spenden die Wälder angenehme Kühle, der Herbst bringt klare Sicht und ruhige Pfade.
Der Nationalpark selbst ist ganzjährig frei zugänglich – bitte bleib auf markierten Wegen. Radfahren ist von 1. April bis 31. Oktober auf freigegebenen Routen erlaubt.
Ja, Wandern ist im Nationalpark Kalkalpen ganzjährig auf markierten Wegen möglich. Radfahren ist von 1. April bis 31. Oktober auf freigegebenen Routen erlaubt.
Dich erwarten zahlreiche Wander- und Radwege – von gemütlichen Talstrecken bis zu anspruchsvolleren Bergtouren. Unterwegs laden bewirtschaftete Hütten zur Rast ein: mit regionalen Schmankerln, frischem Almkäse und herzhaften Jausen. So verbinden sich Bewegung, Natur und Genuss auf besonders stimmige Weise im Herzen Oberösterreichs.
Im Nationalpark Kalkalpen sind bisher 927 Pflanzenarten nachgewiesen, viele davon gelten als besonders schützenswert und stehen auf der Roten Liste. Auffallend ist die Vielfalt an 42 wildwachsenden Orchideenarten, darunter der Gelbe Frauenschuh. Auch Clusius‑Primel, Schmalblatt‑Waldvöglein und Türkenbundlilie finden hier geeignete Lebensräume – eingebettet in die ursprüngliche Waldwildnis Oberösterreichs.
Der Nationalpark Kalkalpen schützt die größte Waldwildnis Österreichs und das größte Buchenwaldschutzgebiet der Alpen. Rund 30 Waldgesellschaften und urwaldnahe Flächen zeigen natürliche Entwicklung. Hier steht auch die älteste Buche im Alpenraum mit rund 550 Jahren. Über 800 Quellen speisen zudem das längste natürliche Bachsystem der nördlichen Kalkalpen – ein weit verzweigtes Netz aus klarem Wasser und lebendigen Lebensräumen.
Der Nationalpark Kalkalpen ist gut erreichbar – ob mit dem Auto, der Bahn oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Über die Pyhrn Autobahn (A9) gelangst du bequem in die Täler rund um den Nationalpark Kalkalpen, etwa nach Reichraming, Großraming, Molln oder Windischgarsten.
Mit der Bahn reist du bis zu Bahnhöfen wie Kirchdorf an der Krems oder Reichraming, von dort bringen dich Busse weiter in Richtung Nationalpark. Wer achtsam unterwegs sein möchte, kombiniert Zug, Bus, Rad – und startet entspannt in die Waldwildnis Oberösterreichs.