Zwischen Steyrtal und Nationalpark Kalkalpen liegt ein Ort, der Weite spürbar macht. Mit 191,3 km² zählt Molln zu den größten Gemeinden Oberösterreichs – und ist zugleich ein lebendiger Zugang zur Waldwildnis im Nationalpark Kalkalpen.
Naturdenkmäler wie die Rinnende Mauer und der Steyrdurchbruch zeigen, wie kraftvoll Wasser und Fels hier zusammenspielen. Rund um Molln führen mehr als hundert Kilometer Wander- und Radwege durch Wälder, entlang der Steyr und hinauf zu aussichtsreichen Höhen. Schritt für Schritt öffnet sich eine Landschaft, die Bewegung und Ruhe verbindet.
Auch Kultur hat hier ihren festen Platz. Die Wallfahrtskirche Frauenstein mit der Schutzmantelmadonna von Gregor Erhardt erzählt von gelebter Geschichte. Im Nationalpark-Zentrum begleiten Ausstellungen und Veranstaltungen durch das ganze Jahr – nah an der Natur, nah an den Menschen.
Seit Jahrhunderten erklingt in Molln ein besonderes Instrument: die Maultrommel. Einst arbeiteten über 30 Meisterbetriebe an ihrer Herstellung. Heute wird das traditionelle Handwerk mit viel Sorgfalt weitergeführt – ein Klang, der weit über das Steyrtal hinausgetragen wurde und bis heute berührt.
Molln verbindet Naturkraft und Handwerk, Geschichte und Gegenwart.
Ein Ort, an dem Wege weiterführen – und Momente bleiben.
Die Nationalparkgemeinde Molln blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Der Ortsname geht auf das slawische „Smolna“ zurück – ein Hinweis auf eine frühe Pechsiedlung im waldreichen Steyrtal WORDING & TONE-...SHEET.docx. Erstmals urkundlich erwähnt wird Molln im Jahr 1233 als Rittersitz des Heinrich von Molna. 1336 erhob Herzog Albrecht den Ort aufgrund reger Gewerbe- und Handelstätigkeit zum Markt. Dieses Marktrecht ging später verloren und wurde 1977 wieder verliehen.
Über Jahrhunderte prägte die Landwirtschaft das Leben der Menschen – von der Sesshaftwerdung in der Jungsteinzeit über römische Einflüsse bis zur Bauernbefreiung 1848 WORDING & TONE-...SHEET.docx. Daneben spielten Bergbau und Eisenverarbeitung eine wichtige Rolle; sie sind ab dem 16. Jahrhundert belegt und erreichten ihre Blüte bis etwa 1790. Ab 1780 entwickelte sich zudem die Sensenproduktion.
Ein besonderes kulturelles Erbe ist der Maultrommelbau, der Molln seit Jahrhunderten überregional bekannt macht. Das feine „Hosensackinstrument“ steht bis heute für Handwerkskunst und gelebte Tradition im Steyrtal.
Auch Konflikte prägten die Geschichte: 1704 kam es zum sogenannten Mollner Aufruhr, als Bauern die Schlägerung tausender Bäume verhinderten austria-forum.org. 1717 folgte ein organisierter Jagdausstand gegen Wildschäden. 1919 erschütterte die „Wildererschlacht von Molln“ den Ort.
Heute ist Molln eng mit dem Nationalpark Kalkalpen verbunden; das Nationalpark Zentrum wurde 2001 eröffnet. Zwischen Geschichte, Handwerk und Waldwildnis verbindet Molln Vergangenheit und Gegenwart – im Herzen Oberösterreichs.
Ein besonderes kulturelles Erbe ist der Maultrommelbau, der Molln seit Jahrhunderten überregional bekannt macht. Das feine „Hosensackinstrument“ steht bis heute für Handwerkskunst und gelebte Tradition im Steyrtal.
Auch Konflikte prägten die Geschichte: 1704 kam es zum sogenannten Mollner Aufruhr, als Bauern die Schlägerung tausender Bäume verhinderten austria-forum.org. 1717 folgte ein organisierter Jagdausstand gegen Wildschäden. 1919 erschütterte die „Wildererschlacht von Molln“ den Ort.
Heute ist Molln eng mit dem Nationalpark Kalkalpen verbunden; das Nationalpark Zentrum wurde 2001 eröffnet. Zwischen Geschichte, Handwerk und Waldwildnis verbindet Molln Vergangenheit und Gegenwart – im Herzen Oberösterreichs.
Die Nationalparkgemeinde Molln liegt im mittleren Steyrtal in Oberösterreich – eingebettet in die Täler rund um den Nationalpark Kalkalpen. Im 360° Alpenland bildet sie einen ruhigen Mittelpunkt zwischen Bergwelt, Flusstälern und lebendiger Kulturlandschaft. Hier treffen dichte Wälder auf offene Wiesen, kurze Wege auf große Natur.
Zu den kulturellen Höhepunkten zählt die Wallfahrtskirche Frauenstein mit ihrer berühmten Schutzmantelmadonna, die Maultrommelerzeugung, das Wilderermuseum und die Schwert & Harnischschmiede Schmidberger. Naturdenkmäler wie die Rinnende Mauer oder der Steyrdurchbruch zeigen die Kraft des Wassers. In Molln liegen Kultur und Landschaft nah beieinander – typisch für das 360° Alpenland.
Die Rinnende Mauer ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal bei Molln: Wasser tritt aus dem Fels und formt seit Jahrhunderten die Landschaft. Eingebettet in die Wälder des Nationalpark Kalkalpen wird hier sichtbar, wie lebendig Geologie sein kann. Ein Ort für stille Beobachtung und achtsame Schritte.
Molln gilt als Zentrum der österreichischen Maultrommel-Erzeugung. Seit Jahrhunderten wird das kleine Instrument hier gefertigt – in Handarbeit und mit viel Wissen um Material und Ton. Als Element regionaler Kultur steht die Maultrommel für gelebte Tradition im 360° Alpenland.
Die traditionelle Maultrommel-Erzeugung kann in zwei Betrieben hautnah erlebt werden: Maultrommelmacher & Maultrommel- und Harmonika-Erlebniswelt Schwarz
Das Steyrtal rund um Molln bietet abwechslungsreiche Radstrecken – von gemütlichen Flusswegen bis zu anspruchsvolleren Mountainbike-Routen. Zwischen Waldwildnis und offenen Wiesen wird Radurlaub im 360° Alpenland zu einer bewegten Reise durch Oberösterreich.
Ranger im Nationalpark Kalkalpen begleiten Besucherinnen und Besucher durch Schluchten, Wälder und Almen. Dabei geht es nicht nur ums Gehen, sondern ums Verstehen: Wie wächst ein Buchenwald? Welche Tiere leben hier? In Molln wird Naturwissen Teil des Erlebnisses.