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Der beliebte Elisabethsee bei Sankt Pankraz und daneben der Klauser Stausee, dahinter erblickt man einen Teil der wunderschönen Pyhrn-Priel Landschaft.
Der beliebte Elisabethsee bei Sankt Pankraz und daneben der Klauser Stausee, dahinter erblickt man einen Teil der wunderschönen Pyhrn-Priel Landschaft.

St. Pankraz

© Foto Pyhrn-Priel Tourismus GmbH/what if media Die Greifvogel Show in der Steyrling in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.

St. Pankraz – Zwischen Talboden und Gipfelblick.

Natur, die Raum lässt.

Dort, wo das Stodertal beginnt und die Berge Schritt für Schritt näher rücken, liegt St. Pankraz – ein stiller Ort im 360° Alpenland, der Weite spürbar macht. Zwischen Wiesen, Wäldern und klaren Bächen entfaltet sich ein Lebensraum, der Natur und Alltag selbstverständlich verbindet. Kein lautes Zentrum, kein Trubel. Sondern Raum zum Ankommen.

Am Elisabethsee glitzert das Wasser in der Morgensonne. Spazierwege führen entlang des Ufers, während sich dahinter die Bergwelt zwischen Pyhrn und Priel erhebt. Wer hier unterwegs ist, spürt die Kraft der Landschaft – sanft im Tal, markant in der Höhe. Wanderungen starten direkt im Ort und führen weiter in Richtung Stodertal, zu Almen, Aussichtspunkten und in die geschützten Wälder rund um den Nationalpark Kalkalpen. Wege, die weiterführen.

Auch kulturell erzählt St. Pankraz von gewachsenen Strukturen und gelebter Tradition. Die Pfarrkirche prägt das Ortsbild, bäuerliche Höfe und Handwerk geben dem Ort seinen ursprünglichen Charakter. Hier begegnet man Menschen, die ihre Region mit Ruhe und Bodenständigkeit tragen – im Gespräch am Dorfplatz ebenso wie auf der Alm.

Und doch ist alles nah: Nur wenige Minuten trennen St. Pankraz von Hinterstoder, vom Schiederweiher oder von den Gipfeln, die das Panorama des 360° Alpenland prägen. Zwischen Bergwelt und Flusstal, zwischen Bewegung und Entspannung entsteht ein Urlaub ohne Entweder-oder. Radwege entlang der Steyr verbinden Naturerlebnis mit kleinen kulturellen Abstechern in die Stadt Steyr oder nach Kirchdorf an der Krems.

St. Pankraz ist kein Ort der großen Worte. Sondern einer der klaren Bilder: kühler Wald. Sonniger Hang. Stille Wege. Ein Platz, an dem Natur und Mensch zusammenfinden – und Weite im Herzen Oberösterreichs fühlbar wird.

Best of St. Pankraz
Ein ruhiger See umgeben von Bäumen und Bergen. Eine Bank steht auf der Wiese, ideal zum Entspannen in der Natur.
Elisabethsee
© Copyright: Foto Kerbl
Eine Gruppe von vier Personen sitzt in einem Boot auf einem ruhigen Fluss. Alle tragen Helme und Schwimmwesten, um sicher zu bleiben.
Drifting durch die Steyrschlucht
© Copyright: PRO-ADVENTURES
Eine Person im Wasser trägt einen Helm und ist in einer felsigen Schlucht. Sie lächelt und sieht abenteuerlustig aus.
Canyoning Aquasplash
© Urheber: Pro Adventures Copyright: Pro Adventures
Ein Mann und ein Kind stehen in einer Höhle und tragen Stirnlampen. Sie stehen im Wasser und lächeln, während der Mann mit dem Daumen nach oben zeigt.
Höhlentour Kreidelucke
© Copyright: Pro-Adventures
Ein aufregendes Rafting-Abenteuer auf einem Wildwasserfluss. Eine Gruppe von Personen paddelt in einem Schlauchboot durch sprudelnde Wellen.
Rafting SALZA
© Copyright: OÖ Tourismus/Susanne Einzenberger
Ein ruhiger See umgeben von Bergen und grünen Bäumen. Im Vordergrund blühen pinke Blumen.
Angeln am Elisabethsee
© Copyright: TVB Pyhrn-Priel/Markus Kohlmayr

Daten & Fakten

Geschichte der Gemeinde St. Pankraz

Zwischen Elisabethsee und Bergwelt.

St. Pankraz im Süden des 360° Alpenland erzählt Geschichte entlang eines alten Alpenweges. Schon in keltisch‑römischer Zeit führte hier eine bedeutende Handelsroute über den Pyhrn in Richtung Adria; Siedlungsspuren weisen auf frühe Nutzung des Talraums hin. Der ursprüngliche Ortsname „Gschwendt“ erinnert an Rodungen und bäuerliche Anfänge in einer Landschaft zwischen Fluss und Berg.

Im Mittelalter war St. Pankraz Teil geistlicher Grundherrschaften. Verschiedene Stifte – darunter Kremsmünster, Bamberg, Gleink und schließlich das Hospiz in Spital am Pyhrn – prägten über Jahrhunderte die Besitz- und Lebensverhältnisse. Die feudale Ordnung mit Abgaben- und Robotpflicht blieb bis zur Bauernbefreiung 1848 bestehen.

Kirchlich reicht die Geschichte weit zurück: Bereits im 13. Jahrhundert ist eine Kapelle belegt, 1462 wurde der heutige spätgotische Kirchenbau geweiht. Der heilige Pankratius wurde zum Namenspatron des Ortes – und ist bis heute im Gemeindewappen präsent.

Auch bewegte Zeiten haben ihre Spuren hinterlassen. Während der Napoleonischen Kriege war die Region mehrfach von Truppen besetzt. Seit 1918 gehört St. Pankraz zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde die Gemeinde dem NS‑Gau Oberdonau zugeteilt; 1945 kehrte sie wieder in den oberösterreichischen Landesverband zurück. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs führten Todesmärsche durch das Gemeindegebiet – ein dunkles Kapitel, das heute Teil der Erinnerungskultur ist.

Bis 2012 war St. Pankraz dem Gerichtsbezirk Windischgarsten zugeordnet, seither gehört die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Kirchdorf an der Krems.

Heute ist St. Pankraz die kleinste Gemeinde im 360° Alpenland und wird oft als „Tor zum Stodertal“ bezeichnet. Zwischen alter Handelsroute, bäuerlicher Tradition und moderner Pendlergemeinde zeigt sich hier ein Ort, der seine Wurzeln kennt – und zugleich offen bleibt für neue Wege. Eine Geschichte, gewachsen aus Natur, Glauben und Gemeinschaft.

Wissenswertes zum Ort St. Pankraz im 360° Alpenland

St. Pankraz befindet sich im Süden des 360° Alpenland in Oberösterreich, am Eingang ins Stodertal nahe Hinterstoder. Der Ort verbindet Talboden und Bergwelt und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Naturerlebnisse zwischen Pyhrn und Priel.

Viele Wanderwege starten direkt im Ort oder in unmittelbarer Umgebung. Von gemütlichen Spaziergängen rund um den Elisabethsee bis zu alpinen Touren Richtung Hinterstoder reicht das Spektrum. Schritt für Schritt führt der Weg vom Tal hinauf in die Bergwelt des südlichen Alpenland.

Ja. Der Elisabethsee, sanfte Radwege im Tal und gut erreichbare Ausflugsziele machen den Ort familienfreundlich. Viele Wege sind überschaubar und verbinden Naturerlebnis mit Sicherheit und Orientierung.

Das Tal rund um die Steyr bietet ideale Bedingungen für entspannte Radtouren. Wer sportlicher unterwegs sein möchte, kombiniert Rad und Berg – Bike & Hike in Richtung Stodertal oder in die Höhenlagen zwischen Pyhrn und Priel.

Nur wenige Kilometer trennen den Ort von den Tälern rund um den Nationalpark Kalkalpen. Dort wird Natur in ihrer ursprünglichen Form erlebbar – mit Wäldern, Schluchten und dem UNESCO‑Welterbe Alte Buchenwälder.

Der Elisabethsee ist ein ruhiger Naturplatz im Ort – ideal für Spaziergänge, stille Momente oder eine kurze Pause am Wasser. Besonders am Morgen entsteht hier eine Atmosphäre, die das Lebensgefühl des Alpenland widerspiegelt.

Ja. Die Nähe zu den Skigebieten in Hinterstoder und auf der Wurzeralm ermöglicht Winterurlaub mit kurzen Wegen. Gleichzeitig bleibt der Ort selbst ruhig und überschaubar.

Vom familiären Gasthof bis zur Ferienwohnung bietet der Ort authentische Übernachtungsmöglichkeiten. Gastgeber:innen leben hier im Rhythmus der Region – persönlich und bodenständig.

Es ist das Zusammenspiel: Dorfstruktur und Bergnähe. Wasser und Wald. Bewegung und Stille. Hier wird spürbar, was das 360° Alpenland auszeichnet – ein Lebensraum, in dem Natur und Mensch zusammenfinden.