Roßleithen
Wer in Roßleithen ankommt, spürt sofort die Weite. Wiesen öffnen den Blick zu den Gipfeln von Sengsengebirge und Warscheneck, Bäche ziehen ruhig durch das Tal, und über allem liegt dieses Gefühl von Freiheit. Hier, im Süden des 360° Alpenland, gehört das Pferd ganz selbstverständlich zum Ortsbild – nicht als Attraktion, sondern als Teil des Alltags.
Roßleithen gilt als eine der pferdefreundlichsten Gemeinden Österreichs. Reithöfe, gepflegte Stallungen und markierte Reitwege verbinden sich mit einer Landschaft, die wie geschaffen ist für Ausritte im Schritt, Trab oder Galopp. Vom gemütlichen Ponyreiten für Kinder bis zum geführten Wanderritt durch die Bergwelt zwischen Pyhrn und Priel – hier findest du deinen Rhythmus.
Sanfte Almwege führen durch blühende Wiesen, schattige Waldpfade hinauf zu Aussichtspunkten, an denen sich die Berge wie eine Bühne öffnen. Die Wege sind gut eingebunden in das bestehende Netz aus Wander- und Naturpfaden – mit Rücksicht auf Mensch, Tier und Landschaft.
Viele Betriebe bieten Reitunterricht, Western- und Englischreiten oder therapeutisches Reiten an. Wer mag, entdeckt die Region im Winter bei einer Pferdeschlittenfahrt, wenn der Schnee die Geräusche dämpft und nur das Knirschen unter den Hufen bleibt.
Roßleithen liegt am Tor zum Nationalpark Kalkalpen. Uralte Wälder, klare Quellen und weite Almböden prägen die Umgebung. Wer hier unterwegs ist, kann den Reitausflug mit einer Wanderung verbinden oder weiterziehen Richtung Hengstpass, in die Bergwelt zwischen Pyhrn und Priel.
Gleichzeitig ist das Dorf tief in der regionalen Kultur verwurzelt. Landwirtschaft, Handwerk und Brauchtum sind lebendig – spürbar bei Festen, auf den Höfen und in Gesprächen am Gartenzaun. So entsteht ein Urlaub, der Naturerlebnis und gelebte Tradition verbindet.
Von Roßleithen sind es nur kurze Wege zu weiteren Erlebnisräumen:
zu den markanten Gipfeln im Süden, in die Waldwildnis des Nationalpark Kalkalpen, in die historische Stadt Steyr oder in die grüne Weite rund um Bad Hall mit ihren Kur- und Wohlfühlangeboten.
So wird dein Aufenthalt flexibel und facettenreich – ein Reiturlaub, der sich mit Bergtour, Thermenbesuch oder Stadtspaziergang verbinden lässt, ohne lange Wege zurückzulegen.
Roßleithen ist kein lauter Ort. Es ist ein Ort für Menschen, die Natur bewusst erleben möchten – im Sattel, zu Fuß oder einfach im Stillsein zwischen Berg und Tal.
Roßleithen liegt im Garstnertal im Süden Oberösterreichs, eingebettet zwischen Sengsengebirge und Warscheneckstock auf rund 588 Metern Seehöhe. Das Gemeindegebiet umfasst etwa 67,5 km² und ist bis heute stark von Wald und Landwirtschaft geprägt; knapp 1.900 Menschen leben hier in den Ortschaften Roßleithen, Pichl, Pießling, Rading, Mayrwinkl und Schweizersberg.
Historisch war das Gebiet Teil des Herzogtums Bayern, bevor es ab dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich gehörte und später dem „Österreich ob der Enns“, dem Vorläufer des heutigen Oberösterreich, zugeordnet wurde. Die Lage am alten Verkehrsweg über den Pyhrnpass machte das Tal früh zu einem Durchzugsraum für Handel und Reisende.
Wirtschaftlich prägten kleinbäuerliche Strukturen, Almwirtschaft und Waldnutzung über Jahrhunderte das Leben. Eine besondere Bedeutung gewann Roßleithen durch die Eisenverarbeitung: Entlang der Pießling entstanden zahlreiche Sensenschmieden, die den Ort nachhaltig formten Das Sensenwerk Schröckenfux erinnert bis heute an diese Zeit industrieller Blüte und an das handwerkliche Können der Region. Die Sense fand sogar Eingang in das Gemeindewappen, das gemeinsam mit dem aufgerichteten Pferd 1980 offiziell verliehen wurde.
Mit 1849 erhielt Roßleithen im Zuge der österreichischen Gemeindereform seine heutige politische Struktur durch die Zusammenlegung der Katastralgemeinden Pichl, Rading und Roßleithen www2.land-obero...eich.gv.at. Im 19. und 20. Jahrhundert veränderten Modernisierung und Infrastrukturprojekte das Ortsbild nachhaltig. Der Ausbau von Wasserleitung und Kanalisation in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts markiert wichtige kommunale Meilensteine.
Naturjuwele wie der Pießling-Ursprung und der Gleinkersee sowie ein dichtes Netz an Wander- und Reitwegen prägen heute das Profil des Ortes. Besonders bekannt ist Roßleithen als eine der pferdefreundlichsten Gemeinden Österreichs – eine Identität, die aus der langen landwirtschaftlichen Tradition und der bewussten touristischen Ausrichtung der letzten Jahrzehnte gewachsen ist.
So verbindet Roßleithen Geschichte und Gegenwart: bäuerliche Wurzeln, handwerkliches Erbe und eine behutsame Öffnung hin zu Natur- und Aktivtourismus im Herzen Oberösterreichs.
In Roßleithen im Süden des 360° Alpenland gehören Pferde selbstverständlich zum Ortsbild. Reiterhöfe, gepflegte Stallungen und ein Netz an Reitwegen führen durch Wiesen, Wälder und hinauf Richtung Sengsengebirge. Hier wird Reiturlaub in Oberösterreich nicht inszeniert, sondern gelebt – bodenständig, familiär und nah an der Natur.
Roßleithen liegt im Bezirk Kirchdorf an der Krems, eingebettet zwischen Warscheneck und Sengsengebirge. Die Gemeinde verbindet die Bergwelt zwischen Pyhrn und Priel mit der Weite rund um den Nationalpark Kalkalpen – ein idealer Ausgangspunkt für Natururlaub im Herzen Oberösterreichs.
Von gemütlichen Talrunden bis zu Touren Richtung Dümlerhütte oder Warscheneck bietet Roßleithen abwechslungsreiche Wanderwege. Besonders beliebt ist der Weg zum Pießling-Ursprung – einer der stärksten Karstquellen Österreichs. Wandern im 360° Alpenland bedeutet hier: klare Luft, weite Blicke und stille Waldpfade.
Der Pießling-Ursprung ist eine beeindruckende Karstquelle am Fuße des Warschenecks. Aus dem Fels tritt glasklares Wasser zutage – gespeist aus dem Inneren der Alpen. Ein kurzer Spaziergang führt dich zu diesem Naturdenkmal im Nationalpark Kalkalpen Umfeld.
Handwerk und Geschichte. Eisen und Herzblut. Die Geschichte der Sensenschmieden prägt Roßleithen bis heute. Das traditionelle Handwerk der Sensenherstellung ist Teil des immateriellen Kulturerbes. Ein Themenweg erinnert an diese Zeit, in der das Eisen aus der Region weit über Oberösterreich hinaus bekannt war.