Zwischen Bergwelt, Waldtrails und Flusstälern ist Mountainbiken pures Freiheitsgefühl.
Damit das so bleibt, braucht es Fairness:
Gegenüber Natur, Grundbesitzern und allen, die hier unterwegs sind oder arbeiten. Fahr mit Weitblick, bleib auf den markierten Routen und übernimm Verantwortung.
So bleiben die Wege offen und das Miteinander entspannt.
Fahre ausschließlich auf markierten und offiziell freigegebenen Strecken. Abkürzungen schaden Boden und Vegetation. Fahrverbote und temporäre Sperren gelten auch für Dich.
Das Radfahren und Mountainbiken im Nationalpark Gebiet ist nur in der Zeit von 15. April bis 31. Oktober zwei Stunden nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang erlaubt. Ausnahme ist der Langfirst-Mountainbikeweg, hier beginnt die Bike-Saison erst ab 1. Juni.
Wanderer haben Vorrang. Fahre auf Sicht, reduziere frühzeitig das Tempo und kündige Dich freundlich an – bei Bedarf mit der Klingel. Begegne auch Reitern langsam und mit ausreichend Abstand.
Nähere Dich Weidevieh im Schritttempo. Vermeide hektische Bewegungen. Weidegatter bitte immer schließen – genau so, wie Du sie vorgefunden hast.
Das Wegenetz führt über Flächen von Grundeigentümern sowie durch Arbeitsräume von Land- und Forstwirtschaft. Begegne Grundbesitzern, Förstern und Jägern respektvoll.
Vermeide unnötigen Lärm. Hinterlasse keinen Müll. Bleib am Weg und meide besonders nasse oder erosionsanfällige Passagen. Blockierende Bremsmanöver schaden dem Untergrund.
Auf freigegebenen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung. Fahre vorausschauend, angepasst an Dein Können und die aktuellen Bedingungen. Dein Bike muss technisch einwandfrei sein (Bremsen, Licht, Klingel). Ein Helm ist selbstverständlich – zusätzliche Schutzausrüstung erhöht Deine Sicherheit.
Rücksicht schafft Vertrauen. Vertrauen erhält Wege. Mit Deinem Verhalten gestaltest Du das Miteinander im 360° Alpenland aktiv mit – damit Naturerlebnis, Sport und Lebensraum im Gleichgewicht bleiben.